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Schwachstellenmanagement: Definition, Prozess und Ziele

Schwachstellen-Management: Definition, Prozess und Ziele

Tanja Sommer
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Schwachstellen entstehen in IT-Systemen und Produkten. Nur wer sie frühzeitig erkennt und priorisiert, erfüllt Compliance-Anforderungen und stärkt die Cyber-Resilienz. In diesem Artikel erfahren Sie, was Schwachstellenmanagement ist, welche Ziele es verfolgt und wie es funktioniert.

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Schwachstellenmanagement identifiziert, bewertet, priorisiert und behebt systematisch Sicherheitslücken in Systemen, Produkten und Infrastrukturen.
  • IT- vs. Produkt Schwachstellenmanagement: Während IT-Schwachstellenmanagement klassische Infrastrukturen abdeckt, fokussiert Produkt Schwachstellen Management vernetzte Geräte und Firmware – mit eigenen Herausforderungen und angepassten Prozessen.
  • Unbehandelte Schwachstellen führen zu Datenlecks, Ausfällen und Reputationsschäden – strukturiertes Schwachstellenmanagement minimiert Risiken.
  • Regulatorische Pflichten: NIS2, CRA und BSI TR-03183 fordern dokumentierte Prozesse und Sicherheitsupdates über den gesamten Lebenszyklus.
  • SBOMs schaffen Transparenz über Softwarekomponenten und sind essenziell für Compliance.
  • Automatisierung ermöglicht effizientes Schwachstellenmanagement und echte Cyber-Resilienz.

Definition: Was ist Schwachstellen-Management?

Das Schwachstellenmanagement ist ein systematischer Prozess zur Identifikation, Bewertung, Priorisierung und Behebung von Sicherheitslücken. Er umfasst sowohl IT-Systeme als auch integrierte Softwarekomponenten.

Im Rahmen dieses Prozesses identifiziert ein Unternehmen bekannte Schwachstellen – etwa aus den Common Vulnerabilities and Exposures (CVE) –, bewertet deren Risiken für IT und Produkte und leitet gezielt Gegenmaßnahmen ein. Plattformen wie die Produkt Cybersicherhets- & Complaince Plattform ONEKEY automatisieren diesen Prozess und stärken die Cyber-Resilienz.

Unterschied zwischen IT- und Produkt Schwachstellen-Management

Schwachstellen werden häufig mit IT-Landschaften in Verbindung gebracht. Doch auch Produkte wie der Bluetooth-Lautsprecher können betroffen sein. Zu unterscheiden gilt daher IT-Schwachstellenmanagement und Produkt Schwachstellenmanagement:

  • IT-Schwachstellenmanagement: befasst sich mit IT-Assets wie Servern, Netzwerken, Datenbanken und Webanwendungen.
  • Produkt Schwachstellenmanagement: umfasst vor allem Firmwares, Embedded Systems und vernetzte Geräte.

Das Produkt Schwachstellenmanagement bringt Herausforderungen mit sich – etwa komplexe Lieferketten, Open-Source-Komponenten und eingeschränkte Updatefähigkeit.

Hier schaffen SBOMs (Software Bill of Materials) Transparenz über alle verwendeten Komponenten. ONEKEY erstellt SBOMs automatisiert aus Binärdateien, überwacht Schwachstellen und priorisiert Risiken – ein essenzieller Baustein für ein Compliance-konformes Schwachstellenmanagement.

Warum ist ein effektives Schwachstellen-Management für Unternehmen unverzichtbar?

Ein effektives Schwachstellenmanagement ist entscheidend, um Sicherheit, Compliance und Resilienz dauerhaft zu gewährleisten. Welche konkreten Vorteile es bietet, erfahren Sie im folgenden Abschnitt.

Bedeutung für die ganzheitliche Produktsicherheit

Produkte mit Internetanbindung – ob IoT-Geräte, Medizintechnik oder Automobilkomponenten – werden immer komplexer. Gleichzeitig nimmt Cyberkriminalität stetig zu. Schon ein einziges Gerät kann als Angriffsvektor dienen, und jede zusätzliche Software-Komponente vergrößert die Angriffsfläche.

Ein systematisches Schwachstellenmanagement ist entscheidend, um Sicherheitslücken in IT-Systemen und Produkten über den gesamten Lebenszyklus hinweg zu erkennen und zu beheben. Nur durch die enge Zusammenarbeit von Entwicklungs-, Security- und Compliance-Teams, lässt sich Sicherheit nachhaltig gewährleisten. Automatisierte Lösungen minimieren Risiken, sichern die Integrität Ihrer Systeme und stärken Ihre Cyber-Resilienz.

Risiken durch unbehandelte Schwachstellen

Unbehandelte Schwachstellen können Angriffe, Datendiebstahl und Systemausfälle ermöglichen. Besonders kritisch sind Schwachstellen in bereits ausgelieferten Produkten: Hier müssen Hersteller schnell reagieren, betroffene Kundinnen und Kunden informieren und Updates bereitstellen.

Mögliche Folgen unbehandelter Schwachstellen:

  • Datenlecks,
  • Manipulation,
  • Ausfälle oder Supply-Chain-Angriffe

Ohne strukturiertes Schwachstellenmanagement ist es kaum möglich, den Überblick über alle Versionen und Produkte zu behalten. Ein solches Management hilft, Sicherheitslücken gezielt zu schließen und Angriffe frühzeitig abzuwehren.

Rechtliche und regulatorische Anforderungen (NIS2, CRA, ISO/IEC)

Die Anforderungen an Produktsicherheit und Transparenz steigen stetig. Die NIS2-Richtlinie verpflichtet Unternehmen, umfassende Cybersecurity-Maßnahmen sowie ein dokumentiertes Schwachstellenmanagement einzuführen.

Der EU Cyber Resilience Act (CRA) verlangt von Herstellern digitaler Produkte klare Prozesse zur Identifizierung, Bewertung und Behebung von Schwachstellen – und den Nachweis, dass Sicherheitsupdates während des gesamten Produktlebenszyklus bereitgestellt werden können.

Internationale Standards wie ISO/IEC 27001 und ISO/IEC 30111 schaffen einen anerkannten Rahmen für Informationssicherheit und Schwachstellenmanagement und unterstützen die Einhaltung von Compliance-Anforderungen.

In Deutschland konkretisiert die BSI-Richtlinie TR-03183 Teil 2 die Anforderungen an Software Bills of Materials (SBOMs) und deren Einsatz im Schwachstellenmanagement für vernetzte Geräte und IoT-Produkte.

ONEKEY ist Ihr idealer Partner: Mit der ONEKEY Cybersecurity-Plattform vereinen Sie automatisiertes SBOM-Management, kontinuierliche Schwachstellenüberwachung und Compliance-Funktionen. So verbinden Sie technischen Bedarf und regulatorische Anforderungen effizient auf einer einzigen Lösung.

Wirtschaftliche Auswirkungen von Vertrauensverlust

Ein Sicherheitsvorfall verursacht erhebliche direkte und indirekte Kosten – etwa durch Rückrufe, Schadenersatzforderungen oder Produktionseinbußen. Er schwächt außerdem das Vertrauen von Kundinnen, Kunden und Geschäftspartnern. Unternehmen, die wiederholt durch Sicherheitslücken auffallen, riskieren langfristig Auftragsverluste und Reputationsschäden.

Proaktives Schwachstellenmanagement senkt das Risiko kostspieliger und imageschädigender Sicherheitsvorfälle deutlich. Automatisierte Prozesse – etwa durch Schwachstellenmanagement-Lösungen – entlasten Ihr Team und schaffen Raum für den Fokus auf wirklich kritische Bedrohungen.

Der Ablauf: Schritte eines effektiven Schwachstellen-Management-Prozesses

Ein effektives Schwachstellenmanagement ist ein fortlaufender Prozess, der drei zentrale Schritte umfasst:

  1. Risikobewertung
  2. Maßnahmenumsetzung
  3. kontinuierliche Überwachung

In diesem Abschnitt erfahren Sie, wie diese Schritte zusammenwirken und welche Rolle das Produkt Schwachstellenmanagement dabei spielt.

Identifikation und Klassifizierung von Schwachstellen

Der erste Schritt ist die systematische Analyse potenzieller und bestehender Sicherheitslücken. Dafür kommen verschiedene Methoden zum Einsatz, etwa:

  • Schwachstellen Scans
  • Penetrationstests
  • SBOM-Analysen
  • kontinuierliche Überwachung öffentlicher Schwachstellen-Datenbanken wie der National Vulnerability Database (NVD) oder Common Vulnerabilities and Exposures (CVE)

Schwachstellen lassen sich nach Art – etwa Injection-Fehlern oder Authentifizierungsproblemen – sowie nach betroffenen Komponenten klassifizieren. Eine klare Einordnung erleichtert die spätere Bewertung und Zuweisung von Verantwortlichkeiten im Unternehmen.

Mit dem Schwachstellenmonitoring lassen sich Schwachstellen direkt in Binärdateien erkennen – ganz ohne Zugriff auf den Quellcode. So erhalten Sie frühzeitig Transparenz über betroffene Komponenten.

Bewertung und Priorisierung nach Risiko

Nicht jede Schwachstelle ist gleich kritisch. Daher folgen nach der Identifikation die Bewertung und Priorisierung nach Risiko.

Zur Bewertung dienen Standards wie das Common Vulnerability Scoring System (CVSS), das Schwachstellen nach ihrem Schweregrad einstuft. Zusätzlich spielen kontextspezifische Faktoren eine Rolle, etwa:

  • Ist die betroffene Komponente öffentlich erreichbar?
  • Existieren bereits Exploits?
  • Welche Auswirkungen hätte ein erfolgreicher Angriff?

Beim Schwachstellenmanagement für Produkte sind weitere Kriterien relevant, wie:

  • Sicherheit
  • physische Auswirkungen
  • Einsatzkontext

Die Priorisierung richtet sich am tatsächlichen Risiko für das Unternehmen aus. Kritische Schwachstellen in produktiven Systemen oder bereits ausgelieferten Produkten haben Vorrang vor solchen, die nur in Testumgebungen auftreten

Maßnahmenplanung und -umsetzung

Auf Basis der Risikobewertung entsteht ein konkreter Maßnahmenplan, der alle Schritte zur Behebung und Prävention von Schwachstellen definiert. Typische Bestandteile sind:

  • Patches
  • Updates
  • Workarounds
  • Designänderungen
  • temporäre Abschaltung betroffener Systeme

Bei Produkten kommen häufig zusätzliche Maßnahmen hinzu, etwa:

  • Firmwareverteilung über Geräteflotten
  • Sicherstellung der Rückwärtskompatibilität
  • Validierung

Die Umsetzung erfolgt koordiniert zwischen IT-, Entwicklungs- und Operations-Teams. Automatisierte Deployment-Prozesse beschleunigen die Ausrollung von Sicherheitsupdates und verkleinern so das Zeitfenster, in dem Systeme angreifbar sind.

Überwachung, Reporting und kontinuierliche Optimierung

Nach der Behebung endet das Schwachstellenmanagement nicht – es ist ein fortlaufender Prozess. Laufende Überwachung und Dokumentation stellen sicher, dass neue Schwachstellen früh erkannt oder ganz vermieden werden.

Regelmäßige Reports schaffen Transparenz und ermöglichen, Komponentenstrukturen sowie deren Änderungen über den gesamten Lebenszyklus nachzuvollziehen.

Die daraus gewonnenen Erkenntnisse fließen in die Optimierung des gesamten Prozesses ein. Treten ähnliche Schwachstellen wiederholt auf, sollten Entwicklungs- und Deployment-Prozesse entsprechend angepasst werden.

Der Produkt-Schwachstellen-Management-Prozess

Das Schwachstellenmanagement für Produkte ist ähnlich aufgebaut, aber meist komplexer. Die wichtigsten Schritte im Produkt-Schwachstellen-Management-Prozess sind:

  1. SBOM erstellen
  2. mit Datenbanken abgleichen
  3. Priorisieren
  4. Entwicklung anpassen und kontinuierlich überwachen

Mit ONEKEY automatisierten Schwachstellen Analyselässt sich dieser Prozess automatisieren: Alle in SBOMs erfassten Komponenten werden fortlaufend überwacht. Treten neue Schwachstellen auf, wird Ihr Security-Team sofort informiert – so können Sie schnell reagieren und die Zeit der Verwundbarkeit kritischer Schwachstellen minimieren.

Typische Herausforderungen im Schwachstellen-Management

Schwachstellenmanagement ist technisch und organisatorisch anspruchsvoll. Viele Unternehmen stoßen dabei auf ähnliche Hürden, die den Prozess verlangsamen oder unvollständig machen. Die folgenden Punkte zeigen die häufigsten Herausforderungen – und warum sie für den Erfolg des Schwachstellen-Management-Prozesses entscheidend sind.

Ressourcenknappheit und Priorisierung im Alltag

Eine der größten Herausforderungen ist der Mangel an Ressourcen. Teams verfügen nur über begrenzte Kapazitäten – bei einer Vielzahl von Systemen, Produkten und einer stetig wachsenden Zahl an Schwachstellen. Allein die täglich veröffentlichten CVEs übersteigen die Möglichkeiten manueller Prozesse deutlich.

Erfolgreiches Schwachstellenmanagement erfordert daher eine intelligente Priorisierung – idealerweise mithilfe automatisierter Tools, die Schwachstellen nach Relevanz filtern und False Positives reduzieren. Durch Integrationen in bestehende Workflows können sich Teams auf die kritischen Bedrohungen konzentrieren.

Kontinuierliche Anpassung an neue Bedrohungen und Technologien

Eine zentrale Herausforderung ist die laufende Anpassung an neue Bedrohungen und Technologien. Täglich entstehen neue Angriffsvektoren und Zero-Day-Exploits. Gleichzeitig werden Softwarelieferketten immer komplexer – durch zahlreiche Ebenen, Bibliotheken und Komponenten im Code. Ein Schwachstellenmanagement ist daher nur erfolgreich, wenn es agil und anpassungsfähig bleibt.

Unternehmen sollten ihre Prozesse regelmäßig prüfen und anpassen – besonders in Umgebungen mit schnellen Entwicklungszyklen wie Cloud-nativen Architekturen, Container-Infrastrukturen und DevOps-Ansätzen. Diese erfordern zunehmend spezialisierte Methoden im Schwachstellenmanagement.

In einer sich rasant wandelnden Bedrohungslandschaft und bei der Komplexität moderner Softwarearchitekturen würde eine manuelle Einschätzung zu lange dauern. Automatisierte Analysen, die Schwachstellen erkennen und die Triage übernehmen, sind daher entscheidend für den Erfolg.

Leitfaden für erfolgreiches Schwachstellen-Management

Wirksames Schwachstellenmanagement basiert auf klaren Prozessen, enger Zusammenarbeit und moderner Technologie. Dieser Leitfaden fasst die zentralen Erfolgsfaktoren für Ihren Vulnerability-Management-Prozess zusammen – von der technischen Integration bis zum Aufbau eines nachhaltigen Produktlebenszyklus.

Automatisierung und Integration in Entwicklungsprozesse (CI/CD)

Integrieren Sie das Schwachstellenmanagement direkt in Ihre CI/CD-Pipelines (Continuous Integration / Continuous Deployment). So erkennen Sie Sicherheitslücken frühzeitig und schützen Systeme und Produkte über den gesamten Lebenszyklus hinweg. Automatisierte Security-Scans prüfen Code-Änderungen auf bekannte Schwachstellen – bevor sie in die Produktion gelangen.

OneKey lässt sich nahtlos in Workflows und Tools wie GitLab, Jenkins oder Jira einbinden. Die Cybersecurity-Plattform analysiert automatisch Build-Artefakte, erstellt SBOMs und überwacht sie auf neue Schwachstellen. So erhalten Sie sofortiges Feedback und können Lücken schließen, bevor sie in ausgelieferten Produkten auftreten. Dieser proaktive Ansatz unterstützt zudem die Einhaltung neuer Vorschriften und reduziert Risiken nachhaltig.

Zusammenarbeit von IT-, Security- und Produkt-Teams

Erfolgreiches Schwachstellenmanagement gelingt nur durch enge Zusammenarbeit zwischen IT-, Security- und Produkt-Teams.

Security-Teams bringen Fachwissen zu Bedrohungen und Schwachstellen ein, Entwickler verstehen technische Abhängigkeiten, und Product Owner priorisieren Maßnahmen nach ihrem Business Impact.

Klare Prozesse, definierte Schnittstellen und offene Kommunikation sind entscheidend. Eine zentrale Plattform stellt sicher, dass alle relevanten Stakeholder Zugriff auf die nötigen Informationen haben und effizient zusammenarbeiten können.

Aufbau eines Product Vulnerability Management Lifecycles

Der Product Vulnerability Management Lifecycle (PVMLC) umfasst alle Phasen – von der Entwicklung über die Auslieferung bis zur Außerbetriebnahme. Für ein wirksames PVMLC sind folgende Punkte zentral:

  1. Security by Design: Sicherheitsanforderungen sollten bereits in der Designphase klar definiert werden.
  2. Risikoüberprüfung: Prüfen Sie jede Softwarekomponente frühzeitig auf potenzielle Risiken – idealerweise vor der Auslieferung.
  3. SBOMs: Erstellen und aktualisieren Sie SBOMs regelmäßig während der Entwicklung. Sie bieten einen vollständigen Überblick über alle Komponenten und sorgen für eine transparente Lieferkette.
  4. Schwachstellen Management: Nach der Auslieferung beginnt das kontinuierliche Management. Regelmäßige Überwachung aller Produktversionen, automatisierte Analysen und Folgenabschätzungen sind dabei essenziell.
  5. Proaktives Handeln: Treten kritische Schwachstellen auf, informieren Sie Kundinnen und Kunden proaktiv und stellen Sie zeitnah Patches bereit.

Fazit

Schwachstellenmanagement ist kein optionales Add-on, sondern eine zentrale Voraussetzung für Cyber-Resilienz und Compliance.

Während das IT-Schwachstellenmanagement interne Systeme schützt, sichert das Produkt Schwachstellen Management die Integrität ausgelieferter Produkte über den gesamten Lebenszyklus.

SBOMs bilden dabei das Fundament einer transparenten Softwarelieferkette und ermöglichen die automatisierte Überwachung aller Komponenten.

Erfolgreiche Unternehmen setzen auf ein automatisiertes, integriertes Schwachstellenmanagement, das fest in bestehende Prozesse eingebettet und teamübergreifend umgesetzt wird. Eine Investition in professionelles Schwachstellenmanagement und hochwertige Tools reduziert Risiken, stärkt Compliance und schafft Vertrauen.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Schwachstellen-Management

Welche Tools eignen sich für ein effizientes Schwachstellen-Management?

Effizientes Schwachstellenmanagement erfordert Tools, die automatisch SBOMs erstellen, Schwachstellenanalysen durchführen, Risiken priorisieren und sich nahtlos in bestehende Prozesse integrieren lassen. Entscheidend sind kontinuierliche Überwachung, intelligente Priorisierung und teamübergreifende Zusammenarbeit.

Lösungen wie das ONEKEY SBOM Management Feature, die ONEKEY Automatisierte Schwachstellen Analyse oder der ONEKEY Compliance Wizard unterstützen Sie dabei, Schwachstellenmanagement effizient und skalierbar umzusetzen.

Was ist der Unterschied zwischen IT- und Produkt-Schwachstellen-Management?

Das IT-Schwachstellenmanagement konzentriert sich auf klassische Infrastrukturen wie Server, Netzwerke, Endgeräte und interne Anwendungen. Das ProduktSchwachstellen-Management bezieht sich dagegen auf ausgelieferte Produkte und ihre gesamte Softwarelieferkette. Der Aufwand ist hier höher, da Schwachstellen in bereits ausgelieferten Produkten nur durch gut abgestimmte Update-Prozesse behoben werden können.

H3: Wie oft sollte ein Schwachstellenmanagement-Prozess durchgeführt werden?

Schwachstellenmanagement ist ein kontinuierlicher Prozess – kein einmaliges Projekt. Plattformen wie die von ONEKEY ermöglichen automatisierte tägliche Schwachstellen Scans. Bewertung und Triage sollten idealerweise unmittelbar nach der Entdeckung einer Schwachstelle erfolgen.

Ergänzend sind umfassende Audits oder Penetrationstests sinnvoll – etwa quartalsweise oder bei größeren System- oder Produktänderungen. Weitere Details zu unseren Penetrationstests finden Sie hier: Penetrationstests mit ONEKEY.

Welche Rolle spielt SBOM im Schwachstellen-Management?

SBOMs (Software Bill of Materials) bilden das Fundament des Produkt Schwachstellen Managements. Sie listen alle Software-Komponenten, Open-Source-Bibliotheken und Drittanbieter-Module eines Produkts auf.

Ohne SBOMs fehlt Herstellern die Transparenz, welche Produktversionen von einer Schwachstelle betroffen sind und an welcher Stelle. Die BSI-Richtlinie TR-03183 definiert zudem konkrete Anforderungen an Aufbau und Inhalte von SBOMs, die für die Umsetzung des Cyber Resilience Acts (CRA) relevant sind.

Ist Schwachstellen-Management auch für kleine Unternehmen sinnvoll?

Ja – kleine Unternehmen profitieren von konsequentem Schwachstellenmanagement. Auch ihre Produkte enthalten oft zahlreiche Open-Source-Komponenten, die potenzielle Sicherheitslücken mit sich bringen können. Der Cyber Resilience Act (CRA) unterscheidet zudem nicht nach Unternehmensgröße: Alle digitalen Produkte mit Internetanbindung müssen die Anforderungen erfüllen.

Automatisierte Produkt Cybersicherheits- und Compliance-Plattformen strukturieren den Prozess und ermöglichen es, Risiken auch mit begrenzten Ressourcen frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

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Über Onekey

ONEKEY ist der führende europäische Spezialist für Product Cybersecurity & Compliance Management und Teil des Anlageportfolios von PricewaterhouseCoopers Deutschland (PwC). Die einzigartige Kombination der automatisierten ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Platform (OCP) mit Expertenwissen und Beratungsdiensten bietet schnelle und umfassende Analyse-, Support- und Verwaltungsfunktionen zur Verbesserung der Produktsicherheit und -konformität — vom Kauf über das Design, die Entwicklung, die Produktion bis hin zum Ende des Produktlebenszyklus.

KONTAKT:
Sara Fortmann

Senior Marketing Manager
sara.fortmann@onekey.com

euromarcom public relations GmbH
team@euromarcom.de

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