ONEKEY setzt auf „Decision Intelligence“ bei Cybersicherheit

Düsseldorf, 30. Juni 2026 – Die Diskussion über Künstliche Intelligenz in der Cybersicherheit konzentriert sich derzeit vor allem auf spektakuläre neue Analysefähigkeiten. Moderne KI-Modelle können Quellcode untersuchen, Sicherheitslücken identifizieren und potenzielle Angriffspfade aufzeigen.
Der Düsseldorfer Product-Cybersecurity-Spezialist ONEKEY begrüßt diese neue Entwicklung und erläutert dazu:
„Die Branche spricht derzeit viel über die Entdeckung von Schwachstellen. In der Praxis entstehen die größten Herausforderungen aber erst danach“, erklärt Jan Wendenburg, CEO von ONEKEY. „Wer vernetzte Geräte, Maschinen oder Anlagen entwickelt, muss aus einer Vielzahl technischer Informationen belastbare Entscheidungen ableiten. Genau hier wird KI in Zukunft den größten wirtschaftlichen Nutzen entfalten.“
Das Düsseldorfer Sicherheitsunternehmen sieht deshalb die nächste Entwicklungsstufe der Cybersecurity nicht in immer mehr Analysen, sondern in intelligenteren Entscheidungen. ONEKEY bezeichnet diesen Ansatz als „Decision Intelligence“ für die Produktsicherheit.
Von der Analyseära ins Entscheidungszeitalter
In den vergangenen Jahren lag der Schwerpunkt der Cybersicherheit auf der Identifikation von Risiken. Mit dem Aufkommen leistungsfähiger KI-Systeme wird dieser Prozess zunehmend automatisiert. Die Folge: Unternehmen erhalten immer mehr Hinweise auf potenzielle Sicherheitsprobleme.
Nach Einschätzung von ONEKEY entsteht dadurch eine neue Herausforderung. Die Menge der verfügbaren Informationen wächst schneller als die personellen Ressourcen vieler Hersteller. Sicherheitsteams stehen vor der Aufgabe, tausende Einzelinformationen zu bewerten, in Beziehung zueinander zu setzen und daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten.
„Mehr Informationen bedeuten nicht automatisch mehr Sicherheit“, sagt Jan Wendenburg. „Wer aus einer Flut von Befunden keine Prioritäten ableiten kann, gewinnt keine Kontrolle, sondern zusätzliche Komplexität, welche in der Regel weniger Sicherheit bedeutet.“
Sicherheit braucht Kontext
Besonders bei vernetzten Produkten reicht die bloße Information über die Existenz einer Schwachstelle nicht aus, um deren Bedeutung zu bestimmen. Ob ein Risiko tatsächlich relevant ist, hängt von zahlreichen Faktoren ab: von der konkreten Firmware, den eingesetzten Softwarekomponenten, vorhandenen Schutzmechanismen, dem Einsatzgebiet und den regulatorischen Anforderungen.
Aus Sicht von ONEKEY wird deshalb Kontextwissen zum entscheidenden Erfolgsfaktor. Die Plattform analysiert Firmware direkt auf Binärebene und verknüpft technische Erkenntnisse mit Produktwissen, Compliance-Anforderungen und Lebenszyklusinformationen und alles über Profile an individuelle Risiken anpassbar. Dadurch entsteht ein vollständiges Lagebild, das weit über klassische Schwachstellenlisten hinausgeht.
Der digitale Sicherheitsassistent
Konsequenterweise baut ONEKEY den Einsatz von Künstlicher Intelligenz innerhalb der eigenen Plattform weiter aus. Ziel ist nicht bloß die Automatisierung der Analysen, sondern die Unterstützung von Sicherheitsverantwortlichen während des gesamten Entscheidungsprozesses.
Künftig soll der intelligente Assistent ONEKEY VerityAI dabei helfen, komplexe Zusammenhänge verständlich aufzubereiten, technische Sachverhalte in natürlicher Sprache zu erläutern und Handlungsempfehlungen für unterschiedliche Zielgruppen zu generieren.
„Wir bewegen uns von reinen Analysewerkzeugen hin zum digitalen Sicherheitsassistenten“, erläutert Jan Wendenburg. „Das System hilft den Experten, ihre Arbeit zu beschleunigen und ihre Entscheidungen fundierter zu treffen.“
Neue Anforderungen durch Regulierung
Gleichzeitig verschärfen neue gesetzliche Vorgaben die Anforderungen an Hersteller. Insbesondere der Cyber Resilience Act verlangt nachvollziehbare Sicherheitsprozesse, dokumentierte Bewertungen und belastbare Nachweise.
Nach Einschätzung von ONEKEY wird deshalb die Fähigkeit, Entscheidungen transparent zu begründen und revisionssicher zu dokumentieren, zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor.
„Sicherheit wird künftig nicht allein daran gemessen, wie viele Schwachstellen erkannt wurden“, sagt Jan Wendenburg. Er führt aus: „Entscheidend wird sein, ob Unternehmen nachvollziehbar belegen können, warum sie welche Entscheidungen getroffen haben.“
KI als Wegweiser, nicht als Autopilot
ONEKEY sieht die Zukunft der Produktsicherheit deshalb in einer engen Zusammenarbeit zwischen menschlicher Expertise, technischer Evidenz und intelligenter Software. Künstliche Intelligenz soll Sicherheitsverantwortliche schneller zu den richtigen Antworten führen, ohne die alleinige Verantwortung für Entscheidungen zu übernehmen.
„Die erfolgreichsten Unternehmen werden nicht diejenigen sein, die KI blind vertrauen“, fasst Jan Wendenburg zusammen, „sondern diejenigen, die KI nutzen, um bessere, schnellere und fundiertere Entscheidungen zu treffen.“
Mit dem neuen KI-gestützten Assistenten ONEKEY VerityAI, intelligenten Workflows und erweiterten Analysefunktionen arbeitet ONEKEY bereits heute an dieser nächsten Entwicklungsstufe der Produktsicherheit.
Über Onekey
ONEKEY ist der führende europäische Spezialist für Product Cybersecurity & Compliance Management und Teil des Anlageportfolios von PricewaterhouseCoopers Deutschland (PwC). Die einzigartige Kombination der automatisierten ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Platform (OCP) mit Expertenwissen und Beratungsdiensten bietet schnelle und umfassende Analyse-, Support- und Verwaltungsfunktionen zur Verbesserung der Produktsicherheit und -konformität — vom Kauf über das Design, die Entwicklung, die Produktion bis hin zum Ende des Produktlebenszyklus.

KONTAKT:
Sara Fortmann
Senior Marketing Manager
sara.fortmann@onekey.com
euromarcom public relations GmbH
team@euromarcom.de
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