ONEKEY AI Agent bringt KI in die Firmware-Sicherheit

Neue KI-Funktion der ONEKEY Plattform macht komplexe Sicherheitsinformationen mit natürlicher Sprache transparent.
Düsseldorf, 1. September 2026 – Künstliche Intelligenz verändert die Cybersicherheit grundlegend. Auch der Düsseldorfer Product-Cybersecurity-Spezialist ONEKEY setzt beim neuen ONEKEY AI Agenten auf führende Large Language Models. Der entscheidende Unterschied liegt jedoch darin, dass die KI gezielt und auf besondere Weise mit den Analyseergebnissen der ONEKEY Plattform angereichert wird. Dadurch können Nutzer Sicherheitsinformationen und Firmware-Analyseergebnisse in natürlicher Sprache abfragen und erhalten Antworten, die auf den konkreten Erkenntnissen der Plattform basieren. Diese Technik wurde von ONEKEY selbst entwickelt und verbessert die Qualität und Nachvollziehbarkeit der KI gestützten Antworten wesentlich.
„In der Produktsicherheit geht es nicht darum, möglichst überzeugend klingende Antworten zu erzeugen. Entscheidend ist die technische Belastbarkeit“, erklärt Jan Wendenburg, CEO von ONEKEY. „Der ONEKEY AI Agent verbindet die Möglichkeiten moderner KI mit den tiefgehenden Analysefähigkeiten unserer Plattform. Jede Antwort basiert auf überprüfbaren Sicherheitsinformationen.“ Die KI arbeitet auf Grundlage der tatsächlichen Analyseergebnisse; dazu gehören unter anderem Firmware-Extraktion, Binary Inspection, Software Bills of Materials (SBOMs), Komponentenanalysen und Vulnerability Intelligence.
Die neue Funktionalität ist eine vollständig integrierte Erweiterung der ONEKEY Plattform. Die erste Ausbaustufe wird nach dem aktuellen laufenden Beta-Test ab September verfügbar sein und anschließend kontinuierlich erweitert. Ziel ist es, Security-Teams schneller von hochkomplexen Firmware-Informationen zu konkreten Erkenntnissen und Entscheidungen zu führen.
Deterministische KI statt generischer Antworten
Generative KI hat gezeigt, wie leistungsfähig natürliche Sprachschnittstellen sein können. Gleichzeitig entstehen im professionellen Sicherheitsumfeld neue Anforderungen: Die Antworten müssen sowohl nachvollziehbar als auch belegbar sein und auf konkreten technischen Fakten beruhen.
„Der Markt spricht derzeit intensiv über AI Copilots, Chatbots und Agentic AI. Doch in der Cybersicherheit reicht es nicht aus, einfach ein Sprachmodell auf vorhandene Prozesse zu setzen“, erklärt ONEKEY-CEO Jan Wendenburg. „Mit dem ONEKEY AI Agent verfolgen wir deshalb konsequent den Ansatz ‚Evidence first‘ statt ‚AI first‘. Entscheidend ist nicht, dass eine KI eine plausible Antwort erzeugt, sondern dass jede Antwort auf überprüfbaren technischen Fakten basiert.“ Wendenburg führt weiter aus: „Unser AI Agent liefert keine Vermutungen und keine generischen Einschätzungen aus einem allgemeinen KI-Modell. Die Grundlage bilden die tatsächlichen Ergebnisse der ONEKEY Plattform – von Firmware Extraction und Binary Inspection über SBOM Detection und Komponentenanalysen bis hin zu Vulnerability Intelligence und Impact Context. Dadurch entstehen nachvollziehbare, kontextbezogene und belastbare Antworten.“
„Der zweite entscheidende Unterschied liegt im Verständnis des Arbeitskontextes“, ergänzt Jan Wendenburg. „Der ONEKEY AI Agent erkennt automatisiert, ob ein Anwender gerade eine Firmware analysiert, eine SBOM untersucht oder Schwachstellen bewertet. Die KI versteht den jeweiligen Kontext und liefert genau dort Unterstützung, wo Security-Teams sie benötigen.“
Firmware-Sicherheit per natürlicher Sprache
Der ONEKEY AI Agent ersetzt die technische Sicherheitsanalyse nicht, sondern macht deren Ergebnisse schneller zugänglich. Komplexe Datenbestände werden verständlicher, Zusammenhänge leichter erkennbar und Entscheidungen effizienter vorbereitet.
Mit dem ONEKEY AI Agent können Anwender künftig Sicherheitsinformationen direkt über natürlich formulierte Fragen auswerten. Die KI erkennt automatisch den jeweiligen Arbeitskontext innerhalb der Plattform – beispielsweise eine Firmware-Analyse, das SBOM Management oder das Vulnerability Management – und liefert darauf abgestimmte Antworten.
Security-Teams können zum Beispiel gezielt nach Schwachstellen, CVEs, deren Kritikalität, möglicher Ausnutzbarkeit oder geeigneten Gegenmaßnahmen fragen. Ebenso lassen sich Softwarekomponenten, Versionen, komponentenbezogene Schwachstellen, betroffene Produkte und Abhängigkeiten untersuchen, ohne technische Detailinformationen manuell zusammensuchen zu müssen. Anwender können zudem die Relevanz einer Schwachstelle für ihre Firmware gezielt bewerten lassen.
„Viele Unternehmen stehen nicht vor dem Problem, dass sie zu wenig Sicherheitsinformationen besitzen. Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt nutzbar zu machen“, sagt Jan Wendenburg. „Genau hier schafft KI einen entscheidenden Produktivitätsschub.“
Von Expertenwissen zu intelligenter Unterstützung
Ein weiterer Bestandteil desKI-gestützten Assistenten ist die Unterstützung der ONEKEY Query Language(OQL). Die Abfragesprache ermöglicht besonders detaillierte Analysen innerhalb der Plattform. Der ONEKEY AI Agent kann OQL-Abfragen aus natürlicher Sprache erstellen, bestehende Abfragen erklären und bei deren Optimierung unterstützen.
Damit werden auch komplexe Analysefunktionen für größere Nutzergruppen zugänglich. Sicherheitsverantwortliche müssen weniger Zeit für die technische Bedienung von Werkzeugen aufwenden und können sich stärker auf Bewertung und Umsetzung konzentrieren.
Zusätzlich unterstützt der ONEKEY AI Agent Anwender direkt innerhalb der Arbeitsabläufe. Fragen zur Nutzung der Plattform lassen sich unmittelbar beantworten, ohne Dokumentationen durchsuchen oder Supportanfragen erstellen zu müssen.
KI passend zur Sicherheitsstrategie des Kunden
Da Unternehmen unterschiedliche Anforderungen an Datenschutz, Compliance und Infrastruktur stellen, setzt ONEKEY auf Flexibilität bei der Nutzung von KI-Modellen. Kunden werden künftig von ONEKEY bereitgestellte und freigegebene Modelle verwenden oder abhängig von ihren Sicherheitsvorgaben eigene KI-Modelle und Schlüssel integrieren können.
Unterstützt werden dabei Konzepte wie Bring Your Own Model (BYOM) und Bring Your Own Key (BYOK). Damit lässt sich der Einsatz Künstlicher Intelligenz an individuelle Unternehmens-, Branchen- und regulatorische Anforderungen anpassen.
„Der entscheidende Fortschritt entsteht, wenn KI vorhandenes Expertenwissen, belastbare Analyseergebnisse und reale Produktdaten miteinander verbindet“, fasst Jan Wendenburg zusammen.
Erster Schritt auf vierstufiger KI-Roadmap
Der neue ONEKEY AI Agent ist der erste Schritt auf einer vierstufigen KI-Roadmap, die ONEKEY verfolgt. Diese hat zum Ziel, die ONEKEY Sicherheitsplattform von einem intelligenten Auskunftssystem zu einem umfassenden Assistenten für Produktsicherheit zu entwickeln, ohne dabei die Entscheidungsverantwortung des Menschen zu ersetzen.
Im zweiten Entwicklungsschritt öffnet ONEKEY seine Plattform kontrolliert für unternehmenseigene KI-Agenten, Anwendungen und automatisierte Workflows. Mit dem dritten Meilenstein entwickelt ONEKEY die KI vom Informationssystem zum intelligenten Sicherheitsassistenten. Die vierte Ausbaustufe sieht die Unterstützung kompletter Sicherheits-Workflows vor. Langfristig soll die Plattform zahlreiche operative Aufgaben innerhalb der Produktsicherheit unterstützen, ohne bei Transparenz oder Nachvollziehbarkeit Kompromisse zu machen.
Jan Wendenburg erklärt: „Unsere KI-Roadmap zeigt, wie Decision Intelligence Schritt für Schritt Realität wird – als vertrauenswürdige Unterstützung für Menschen, die jeden Tag sicherheitskritische Entscheidungen treffen.“
Über Onekey
ONEKEY ist der führende europäische Spezialist für Product Cybersecurity & Compliance Management und Teil des Anlageportfolios von PricewaterhouseCoopers Deutschland (PwC). Die einzigartige Kombination der automatisierten ONEKEY Product Cybersecurity & Compliance Platform (OCP) mit Expertenwissen und Beratungsdiensten bietet schnelle und umfassende Analyse-, Support- und Verwaltungsfunktionen zur Verbesserung der Produktsicherheit und -konformität — vom Kauf über das Design, die Entwicklung, die Produktion bis hin zum Ende des Produktlebenszyklus.

KONTAKT:
Sara Fortmann
Senior Marketing Manager
sara.fortmann@onekey.com
euromarcom public relations GmbH
team@euromarcom.de
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